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Schweiz: Konkurse, Neugründungen und Firmendichte
Obwohl die Exportindustrie unter der Last des Frankenkurses stöhnt, geht es der Schweizer Wirtschaft nach wie vor gut. So blieben die Firmenkonkurse durch Insolvenz, das heisst aufgrund der Unfähigkeit zur Begleichung der Rechnungen, von Januar bis Juli 2011 auf dem Niveau des Vorjahres.
Währenddessen stiegen die Neueintragungen von Firmen um sieben Prozent auf einen Rekordwert. Ein besonders hohes Risiko, zahlungsunfähig zu werden, besteht in den Branchen Gastgewerbe, Baugewerbe und Handwerk. Um nicht an insolvente Kunden zu liefern, empfiehlt D&B eine systematische und kontinuierliche Prüfung der Geschäftspartner. Die Boombranchen bei den Neugründungen sind Unternehmensdienstleistungen, Gastgewerbe und Personalvermittler. Eine Untersuchung des Firmenbestandes zeigt, dass in den Kantonen Zug, Ob- und Nidwalden eine sehr hohe Dichte an Firmen in Bezug auf die Einwohnerzahl herrscht. Uri, Aargau und Solothurn haben hingegen die tiefste Firmendichte der Schweiz.
Unter diesem Link finden Sie die Studie von D&B Schweiz.
