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Schweden seit Mai auch mit Rating 1

Anfang Mai setzte D&B das Länderrating Schwedens auf DB1d (vorher: DB2). Grund hierfür sind die Stabilität der schwedischen Wirtschaft mit einem bemerkenswerten Wirtschaftswachstum in den letzten Jahren und die weiterhin guten Wachstumsaussichten. Als eines der wenigen Länder in Europa konnte Schweden im vergangenen Jahr mit 5,5 Prozent ein größeres Wachstum erzielen als Deutschland. Auch bei den Aussichten für 2011 liegt Schweden mit 4,3 über den Prognosen für Deutschland und weit über denen für die Eurozone.

Die Skandinavier konnten mithilfe staatlicher Unterstützung und Steuersenkungen die Auswirkungen der Krise in den Jahren 2008 und 2009 begrenzen und die Wirtschaft schnell wieder in Richtung Wachstum drehen. Dem Staat kommt hierbei in Schweden eine besondere Rolle zu, da seine Ausgaben einen beachtlichen Teil des Bruttoinlandsproduktes ausmachen – knapp 30 Prozent. Auch die Zahl der Insolvenzen fiel im Jahresvergleich um rund ein Viertel.

Ähnlich wie in Deutschland fällt der Aufschwung deshalb so solide aus, da sowohl die Exporte als auch die Binnennachfrage das Wachstum treiben. Hauptexportland für schwedische Unternehmen ist Deutschland. Damit treibt der starke Aufschwung in Deutschland auch den in Schweden.

Damit ist Schweden das sechste Land weltweit, das von D&B mit der Bestnote 1 bewertet wird. Deutschland und die Schweiz führen hierbei die Liste mit dem Rating DB1c an gefolgt von Australien, Kanada und Norwegen mit DB1d.

LandBIP 2010BIP 2011 (geschätzt)BIP 2012 (geschätzt)
Deutschland3,63,02,4
Schweiz2,62,32,5
Schweden5,54,33,8
Australien2,82,62,9
Kanada3,12,42,3
Norwegen0,41,82,8
Eurozone1,71,71,8

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