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Lösungssuche im Währungskrieg schwierig

Als vor einigen Wochen die Währungskriege begannen (von den USA und Brasilien bis Südkorea und Thailand), um den Exportanteil zu erhöhen und ausländische Investoren anzulocken, ahnte noch niemand, welche Auswirkungen das mit sich bringt. Beispielsweise die Konjunkturkrise in den USA. Leider tun sich die Länder schwer, eine gemeinsame Lösung zu suchen.

So brachte auch der letzte G20 Gipfel wenig neues. Der angestrebte Pakt zwischen den Staats- und Regierungschefs konnte nicht umgesetzt werden. Vielmehr wehren sich einige Länder wegen des drohenden Export-Einbruchs.

Der brasilianische Finanzminister Guido Mantega versucht zum Beispiel mit restriktiven Mitteln (für Ausländer wurden Steuer für Staatsanleihen erhöht), die Aufwertung des Reals zu verhindern. Das gelang bisher mit Erfolg, denn der Aufwertungsdruck auf den brasilianischen Real habe sich seit Mitte des Jahres auch nicht mehr erhöht. Die Regierung hat auch signalisiert weitere Maßnahmen zu ergreifen, sollte sich der Aufwertungsdruck wieder erhöhen.

Langfristig führe an einer Aufwertung  der Währungen aber kein Weg vorbei. Sonst besteht weiterhin die Gefahr einer neuen internationalen Finanzkrise.

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