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Kritische Finanzlage: D&B senkt Länderrating Irlands

Das D&B Länderrating von Irland wurde von DB3b auf DB4a herunter gestuft. Dies geschah auf Grund der zunehmend kritisch zu betrachtenden Entwicklung der Banken und der aktuellen wirtschaftlichen Situation. Trotz dieser Entwicklungen will Irland bis dato keine Hilfen vom Internationalen Währungsfond (IWF) oder der EU annehmen. Dies hängt zum größten Teil wahrscheinlich damit zusammen, dass mit der Inanspruchnahme der Hilfen vom IWF und der EU diese auch ein erhebliches Mitspracherecht innerhalb der Regierung haben, um die Finanzlage wieder zu stabilisieren. Es käme somit zu einer Einbuße von Souveränität des Staates. Die Regierung Irlands möchte dies verhindern. Auch im Hinblick darauf, dass Ende November in Irland Nachwahlen zum Parlament anstehen und sie nur eine geringe Mehrheit besitzt und Stimmverluste befürchtet, wenn sie in Brüssel um Finanzhilfen bittet.

www.sueddeutsche.de 17.11.2010 „Finanzhilfen für Irland – Ein bisschen Rettungsschirm“

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