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Ungarn bleibt Sorgenkind in der Eurokrise

In Osteuropa ist die Ansteckungsgefahr an der Euro-Schuldenkrise nach wie vor hoch. Besonders Ungarn bleibt ein Sorgenkind. Hier wird weiterhin befürchtet, dass das Land in den Sog der Euro-Schuldenkrise gerät und damit verbundene Risiken für die Regierungspolitik entstehen.

Daher stufte D&B im August das Länderrisiko Ungarns um ein Quartil auf DB4a herab. Seit Mai gibt es starke Währungsschwankungen, die durch mehrere Faktoren hervorgerufen wurden. Zum einen sieht das Wirtschaftswachstum auch zukünftig schwach aus. Zum anderen belasteten hohe öffentliche und ausländische Schulden die öffentlichen Haushalte.

Außerdem wird bezweifelt, ob die Regierung zusätzliche Gelder aus dem IWF erhält, sobald die derzeitigen „Stand By“-Abmachungen Ende Oktober auslaufen. Durch die Währungsschwankungen erhöhte sich das Risiko an Zahlungsverzögerungen und –ausfällen ungarischer Firmen. Diese leiden unter der hohen Schuldenbelastung ausländisch notierter Währungen.

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