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Schuldenkrise verunsichert globale Märkte

Die Schuldenkrise in der Eurozone verunsichert auch weiterhin den globalen Kredit-, Geld- und Aktienmarkt. Im Mai gaben die EU und der IWF ein Rettungspaket in Höhe von 750 Milliarden EUR bekannt, das insbesondere den PIIGS-Ländern (Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien) zugutekommen soll. Das Paket beinhaltet auch Anleihegarantien und eine Zusicherung der EZB, Staatsanleihen zu kaufen. Diese Abmachung verringerte anfänglich die Staatsanleiherenditen in den PIIGS und bremste vorübergehend den Wertverlust des Euro.

Bedenken hinsichtlich weiter steigender Staatsschulden haben in vielen Ländern der Eurozone dazu geführt, Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung zutreffen. Die Regierungen dieser Länder diskutieren derzeit offen darüber,  Steuern zu erhöhen wie auch Staatsausgaben umfangreich zu kürzen. Beides bremst natürlich die Inlandsnachfrage im Euroland und damit auch den weltweiten Aufschwung. Inzwischen hat sich die Stabilisierung des Euro als kurzlebig erwiesen, und die hohe Volatilität des EUR-USD-Wechselkurses hat sich erneut eingestellt. Diese Faktoren verstärken bei Unternehmen die Unsicherheit bezüglich ihrer Handelsgewinne und Anlagerenditen.

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