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Katalysator Asien durch Schuldenkrise gebremst
Die Wirtschaft in Asien wächst stark durch beträchtlich zunehmende Exporte. Besonders chinesische Exporte übertreffen die Erwartungen: Im Mai nahmen sie im Vergleich zum Vorjahr um 48,5 Prozent zu. Auch Japan, Südkorea und Taiwan erleben eine enorme Zunahme der Exporte. Der globale Aufschwung wird dadurch leider nur schwach angeregt.
„Schuld“ daran sind Europa und die Industrienationen. Viele europäische Staaten erhöhen ihre Steuern und kürzen drastisch ihre Staatsausgaben. Zusätzlich herrschen in zahlreichen Industrienationen Schuldenüberhänge, drohende Bankkapitalabschreibungen, industrielle Überkapazität und labile Arbeitsmärkte vor. Das Risiko von Unternehmensinsolvenzen und Zahlungsausfällen bleibt somit weiterhin hoch und die Gefahr einer weiteren Rezession ist noch nicht gebannt.
Dieses Ungleichgewicht bzw. diese Instabilität war auch Thema des G20-Treffens im Juni. Leider konnte keine Antwort über den richtigen Umgang gefunden werden, was zu einer zusätzliche Verunsicherung auf den globalen Märkten geführt hat.
