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Schuldenkrise in der Eurozone: Portugal abgestuft
Die staatliche Schuldenkrise in der Eurozone kann die unterschiedlichsten Auswirkungen auf Unternehmen habe. Dies bezieht sich nicht nur auf Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen, die in den PIIGS-Ländern (Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien) sitzen, sondern auf alle Länder in der Euroregion. So stufte D&B im Juni das Länderrating (Country Risk Rating) Portugals um ein Quartil auf DB3d herab. Aufgrund der schwachen Konjunkturaussichten, hervorgerufen durch Maßnahmen zur Reduzierung der Staatsverschuldung, entschied sich D&B zu diesem Schritt.
Neben den schwerwiegenden Risiken, wie verschlechterte Zahlungstrends, höherer Volatilität bei den Wechselkursen und den eher mageren wirtschaftlichen Aussichten, gibt es jedoch auch Chancen durch die Krise. Dazu gehört beispielsweise das Programm der portugiesischen Regierung. Inhalt dieses Programms ist, staatliche Unternehmen zu privatisieren und so Türen für Investoren zu öffnen. Durch die Privatisierung erhofft sich Portugal seine Staatsverschuldung zu vermindern. Daneben spielt auch der Nischenbereich der erneuerbaren Industrien in Portugal eine wichtige Rolle, auch hier wird es trotz der Krise weiterhin gute Möglichkeiten für Investoren geben.
